ASANA WERKSTATT NR. 3

20 Aug 2018

 

Turmspringer

 

Rauf und runter, schwingen und alles fliessen lassen. Wenn ich viel im Kopf habe und meine Gedanken kaum zu Ruhe bringen kann, ist diese Übung ein Segen. Durch die dynamische, einfache und monotone Bewegung, ebben langsam die Gedankenfluten ab. Der Atem unterstütz das Loslassen. Die jeweiligen Balanceakte auf den Zehenballen, zwingen mich zu fokussieren, damit ich das Gleichgewicht halten kann und den Geist zu bündeln.

 

Macht es Spass?

Ja! Manchmal kommt man sogar in einen kurzen Flow- Zustand.

 

Muss ich das können?

Wie alle Übungen: Diese Übung muss man nicht können. Aber sie aktiviert alles, bringt Schwung in den Alltag und gleichzeitig schaufelst du den Kopf frei.

 

Was muss ich dafür tun?

Als Vorübung empfehle ich dir einen Moment in der Vorwärstbeuge (Uttanasana) zu verweilen und danach im Berg (Tadasana). Verlagere im Berg das Gewicht auf den Füssen, mal mehr auf die Zehenballen, Fussaussen- und Fussinnenkante und die Ferse bis du für den Turmspringer bereit bist.

 

Schritt für Schritt im Schnelldurchlauf:

Hebe mit der Einatmung die Arme in die Höhe und drücke gleichzeitig die Füsse in den Boden.

Mit der Ausatmung sink in den Turmspringer: beuge sanft die Knie, sink nach vorne unter, hebe die Fersen an und die Arme schwingst du nach hinten oben neben den Körper.

Einatmen: komme wieder hoch mit den Armen über den Kopf, Füssen flach am Boden und Beine gestreckt.

Ausatmen: sink wieder in den Turmspringer.

Wiederhole dieses Auf und Ab so oft du magst.

 

Aus der Übung rauskommen:

Bleibe mit einer Einatmung hoch und nimm mit der Ausatmung deine Hände vor deinem Herzen zusammen, auf dein Herz oder neben deinen Körper. Verwurzle deine Füsse. Lass deine Atmung ruhiger und tiefer werden. Schliesse die Augen und spüre einen Moment nach, bis du wieder ganz ruhig auf deinen Füssen stehst.

 

Tipp:

Das Loslassen von Spannung und Wirrwarr im Kopf kannst du mit deiner Atmung unterstützen. Atme dazu durch den Mund aus.

Falls du mit dem Gleichgewicht haderst: Lass deine Füsse während der ganzen Übung flach am Boden und erde sie vor dem Beginnen bewusst.

 

Wirkung: aktiviert den Kreislauf, fördert das Gleichgewicht, beruhigt die Gedanken, unterstütz das Loslassen, baut Stress ab.

 

ACHTUNG: Diese Übung solltest du nicht machen, wenn du Augenhochdruck hast, oder die Gefahr einer Netzhautablösung besteht. Bei Bluthochdruck und Schwindel ist sie mit Vorsicht zu geniessen.

 

Viel Spass beim Üben!

Elisa

 

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